http://my.myblog.de/ap/users.herbsttochter/layout/vollprofi.php?session_id=b7b&blog_id=155498

Fight for the right.

Anmerkung:

Das alles hier entspricht nicht der Wahrheit. Die Personen die in der Fanfiction vorkommen gehören nur sich selbst oder sind frei erfunden.  
Und nein, ich verdiene auch kein Geld mit dieser Fanfiction.
Fight for the right.

Teil 1:

Verwirrt blickte ich zu dem Krankenwagen, der sich vor unserem Wohnblock platzierte. Hoffentlich war nichts mit Frau Fiedler, meiner Nachbarin. Früher hatte sie immer mal Abends auf mich aufgepasst, wenn Mama unterwegs war. Ich stieg in den Aufzug. Treppen zu laufen, dazu hatte ich jetzt wirklich keinen Nerv. Die Tür öffnete sich und schon erblickte ich Frau Fiedler, wie sie sich Tränen überströmt am Treppengeländer festhielt.  
“Hey was ist den passiert?” Ich trat vorsichtig auf sie zu und blickte ihr besorgt in ihre verschleierten Augen.
“Deine Mutter, sie..” Doch weiter kam sie nicht.
“Sind sie Dana Kranich?” Geschockt nickte ich. Was war mit Mama.
“Was.. .”
“Ihre Mutter ist vor wenigen Minuten verstorben. Sie hatte Krebs.” In Zeitlupe schüttelte ich mit dem Kopf.
“Das … das ist nicht wahr. ..Das ist nicht wahr verdammt, sagen sie es mir!”, schrie ich während mir die Tränen rücksichtslos die Wangen hinunterliefen.
“Sie.. wenn sie, sie sehen wollen..” Ich nickte kaum bemerkbar. Der Sanitäter schlang einen Arm um mich und führte mich in Richtung Schlafzimmer. Bei jedem Stritt den wir näher kamen, wurden meine Beine weicher. Vorsichtig löste er sich von mir und stand nun etwas unschlüssig da. Ich konnte das nicht. Wenn ich diese Tür öffnen würde, würde ich meine Mutter sehen. Mein größter Wunsch, aber sie war nicht am Leben. Wie würde ich damit klarkommen? Mit letzter Kraft drückte ich die kalte Klinge hinunter.
Sie lag friedlich in ihrem Bett. Als ob sie schlafen würde. Ich drückte die Tür hinter mir leise zu. Es ging einfach nicht in meinen Kopf. Schlief sie nur oder war sie wirklich.. Ein Schluchzen ertönte im Raum. Ich konnte einfach nicht mehr. Langsam setzte ich mich neben sie und strich ihr über die Wange. Sie war noch warm.
“Wieso machst.. du das.”, schluchzte ich kaum hörbar. Meine Tränen tropften auf ihre Hand. Ob sie das spürte.
“Ich hab doch.. niemanden außer dich, ..Mama. Was soll ich den jetzt tun?” Die Tür öffnete sich. Ich wagte es nicht mich rumzudrehen. Vielleicht würden sie, sie jetzt mitnehmen und dann würde ich sie nie wieder sehen. ..Nie wieder.. Diese Worte schallten in meinem Ohr wie Sirenen. Jemand räusperte sich.
“Fräulein Kranich.” Ich drehte mich um und erblickte zwei schwarz gekleidete Männer. Ich sah sie noch ein letztes Mal an und drückte ihr vorsichtig einen Kuss auf ihren Mund.
“Ich hab dich immer lieb gehabt.”, flüsterte ich ihr ins Ohr und stand auf. Doch schon merkte ich wie sich alles um mich herum drehte und mir schwarz vor Augen wurde.

Meine Augenlieder waren schwer. Ich wollte sie öffnen, doch irgendetwas hinderte mich daran. Was das alles nur in Traum gewesen oder die pure Realität? Ich spürte eine warme Hand, die auf meiner ruhte.. und Stimmen, bekannte Stimmen. Schwerfällig blinzelte ich.
“Sie kommt zu sich.”, hörte ich Katja reden. Alle standen um mich herum. Gregor, Kat, Katja, Frau Fiedler und Mario. Ich versuchte ein lächeln hinzubekommen, doch stattdessen spürte ich warme Tränen auf meiner Wange.
“Ich konnte ihr noch nicht mal tschüss sagen.”, schluchzte ich in Marios T-Shirt.
“Wir bleiben heute bei dir okay?”, kam es leise von Kat.
“Ich will hier nicht bleiben.”
“Wir haben morgen ein Springen in Hiza. Du könntest mitkommen. Vielleicht fühlst du dich da nicht so alleine. In drei Tagen sind wir wieder hier. Dann können wir uns ja etwas anderes überlegen.” Gregor war sich nicht wirklich sicher ob das, dass richtige Angebot war, aber versuchen konnte er es ja.  Ich zuckte nur mit den Schultern.
“Ich glaube zwar nicht das, das etwas hilft, aber.. so bekomm ich wenigstens die Tage bis zur.. Beerdigung rum.”
“Na das ist doch schon mal was.”, meinte Kat erleichtert.
“Ich kann mich die Tage über um Johnny kümmern, wenn du das willst.”
“Johnny..”, sprach ich leise und blickte auf. Sie hatte Mamas Fettchen die ganze Zeit auf dem Schoß. Nach kurzem zögern nickte ich, doch wieder füllten sich meine Augen mit Tränen.
“Ich hab in meinem Zimmer die Caoch ausgezogen, wenn du willst kannst du bei mir schlafen.”, schlug Mario leise vor, nachdem Katja uns allen eine Tasse Tee gebracht hatte.
“Danke. Ich bin froh, dass ich so Freunde wie euch habe.”
“Auf uns kannst du dich immer verlassen.”
“Ich weiß.”, lächelte ich.
“Soll ich dir helfen Sachen zusammenzupacken?”, kam es von Kat. Ich nickte und stand zusammen mit ihr auf. Mein Kreislauf war noch nicht an dem Punk wo er sein sollte, aber das war mir jetzt wirklich völlig egal.
“Dana?” Ich drehte mich zu Frau Fiedler um.
“Melde dich mal bei mir okay? Du bist bei Katja und mir auch immer herzlich willkommen.” “Danke.” Sie nahm mich in den Arm und strich mir beruhigend über den Rücken.
“Ich regele das mit der Beerdigung, wenn du wieder da bist musst du nur noch die nebensächlichen Dinge erledigen, okay?” Ich nickte. Katja konnte wirklich stolz auf ihre Oma sein. Manchmal beneidete ich sie dafür. Langsam ging ich mit Kat in Richtung meinem Zimmer. Ich fragte mich wirklich wie ich die weiteren Jahre ohne meine Mum verbringen sollte. Wie sollte ich von jetzt auf gleich auf eigenen Füßen stehen? Ich ging doch noch zur Schule, zwar waren jetzt zum Glück noch zwei Wochen Sommerferien, aber wie sollte es danach weiter gehen. Was ist wenn ich in ein Heim musste, schließlich würde ich erst in knapp zwei Jahren 18 werden. Kat öffnete die Tür meines Schrankes und holte die Reisetasche unter meinem Bett hervor. Ich trat neben Kat und suchte ein par Sachen aus dem Kleiderschrank. Ich nahm auch gleich die Sachen für Hiza mit, dann musste ich nicht noch einmal hierher.  
“Hast du alles oder brauchst du noch etwas?”
“Nein, ich hab alles.”, murmelte ich und packte noch schnell das Bild von Mum und mir auf meinem Nachtisch ein.
Nachdem wir alles eingepackt hatten, machten wir uns auf den Weg in die Küche, wo Mario, Gregor und Kat saßen.
26.12.07 11:08
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen

Gratis bloggen bei
myblog.de